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Kranradbaugruppe: Räder, Wellen, Lager und wichtige Konstruktionsaspekte

Kranradbaugruppe: Räder, Wellen, Lager und wichtige Konstruktionsaspekte

Einleitung

Ein Kranrad ist selten eine isolierte Komponente.
Bei Brückenkränen, Portalkränen, Transferwagen, Endträgern und anderen schienengebundenen Geräten arbeitet das Rad normalerweise mit einer Welle, Lagern, Lagergehäusen, Distanzstücken, Dichtungen, Schmierkomponenten und manchmal einem Getriebe oder einer Kupplung zusammen.
Diese Komponenten bilden eine vollständige Kranradbaugruppe.
Eine zuverlässige Radbaugruppe muss nicht nur die Kranlast tragen, sondern sich auch reibungslos drehen, die korrekte Ausrichtung beibehalten, bei Bedarf das Antriebsdrehmoment übertragen und unter wiederholtem Anfahren, Anhalten, Stoßbelastungen und langfristigem Einsatz zuverlässig funktionieren.
Bei Ersatzprojekten reicht die Auswahl des richtigen Raddurchmessers allein nicht aus.
Das Rad, die Welle, die Lager, die Einbaumaße, die Antriebsverbindung, die Schmierung und die Schienenbedingungen sollten gemeinsam betrachtet werden.
Dieser Artikel erläutert die Hauptkomponenten einer Kranradbaugruppe, den Unterschied zwischen Antriebs- und Laufrädern sowie die wichtigsten Faktoren, die bei der Konstruktion oder dem Austausch eines Kranradsatzes zu berücksichtigen sind.

Was ist eine Kranradbaugruppe?

Eine Kranradbaugruppe ist eine komplette Laufeinheit, die es einem Kran oder einer schienengebundenen Maschine ermöglicht, entlang einer Schiene zu fahren.
Je nach Ausführung kann eine Radbaugruppe umfassen:
  • Kranrad
  • Radwelle
  • Lager
  • Lagergehäuse
  • Lagerdeckel
  • Distanzstücke
  • Haltekomponenten
  • Dichtungen
  • Schmiernippel
  • Passfedernuten oder Keilnuten
  • Kupplungen
  • Zahnräder oder Getriebeanschlüsse
Verschiedene Kranhersteller können unterschiedliche Strukturen verwenden.
Einige Radsätze verwenden eine separate Welle, die durch das Rad verläuft, während andere unterschiedliche Lager- und Antriebsanordnungen verwenden.
Aus diesem Grund sollten Ersatzradsätze gemäß der tatsächlichen Konstruktion der Ausrüstung hergestellt werden, anstatt anzunehmen, dass alle Radsätze austauschbar sind.
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Hauptfunktion des Kranrads

Das Kranrad erfüllt mehrere wichtige Funktionen.
Es trägt die vertikale Last des Krans und überträgt diese Last auf die Schiene.
Es ermöglicht dem Kran auch, entlang der Kranbahn oder Schiene zu fahren.
Bei angetriebenen Rädern muss das Rad zusätzlich das Drehmoment vom Fahrantriebssystem übertragen.
Wichtige Radmerkmale sind:
  • Raddurchmesser
  • Laufflächendurchmesser
  • Laufflächenbreite
  • Spurkranzausführung
  • Bohrungsgröße
  • Nabenabmessungen
  • Werkstoff
  • Wärmebehandlung
  • Oberflächenhärte
  • Bearbeitungsgenauigkeit
Die korrekte Radgeometrie muss sowohl zur Schiene als auch zum restlichen Radsatz passen.

Kranradwelle

Die Radwelle trägt das Rad und überträgt die Last auf die Lager und die tragende Struktur.
Bei angetriebenen Radsätzen kann die Welle auch Drehmoment von einem Getriebe, einer Kupplung, einem Zahnrad oder einem motorgetriebenen Mechanismus übertragen.
Wichtige Wellenmerkmale können umfassen:
  • Wellendurchmesser
  • Lagersitze
  • Rad-Einbauposition
  • Schultern
  • Gewinde
  • Passfedernuten
  • Verzahnungen
  • Sicherungsnuten
  • Kupplungsverbindung
Die Welle muss ausreichende Festigkeit und Zähigkeit aufweisen, um Biegung, Scherung, Drehmoment und wiederholte Belastung zu widerstehen.
Für Schwerlastanwendungen können Legierungsstahlwellen entsprechend der erforderlichen Belastung und den Arbeitsbedingungen ausgewählt werden.
Das endgültige Material und die Wärmebehandlung sollten durch die technischen Anforderungen bestimmt werden und nicht nur nach dem Wellendurchmesser ausgewählt werden.

Lager in Kranradbaugruppen

Lager ermöglichen die Drehung des Rads oder der Welle mit kontrollierter Reibung und tragen gleichzeitig radiale und je nach Ausführung auch axiale Lasten.
Die Lagerauswahl ist ein wichtiger Teil der Konstruktion von Radbaugruppen.
Dabei sollten berücksichtigt werden:
  • Radlast
  • Wellendurchmesser
  • Betriebsdrehzahl
  • Stoßbelastung
  • Arbeitszyklus
  • Einbauraum
  • Schmierungsmethode
  • Umgebungsbedingungen
  • erforderliche Lebensdauer
Verschiedene Radbaugruppen können je nach Struktur und Betriebsanforderungen unterschiedliche Lagertypen verwenden.
Das Lagermodell sollte nicht nur deshalb ausgewählt werden, weil sein Bohrungsdurchmesser zur Welle passt.
Tragfähigkeit, internes Spiel, Einbauanordnung und tatsächliche Betriebsbedingungen müssen ebenfalls berücksichtigt werden.

Lagerinstallation und Passung

Eine korrekte Lagerinstallation ist entscheidend für einen zuverlässigen Radbetrieb.
Eine unsachgemäße Passung kann Folgendes verursachen:
  • Überhitzung des Lagers
  • übermäßiges Spiel
  • Wellenbewegung
  • abnormale Vibration
  • ungleichmäßiger Radlauf
  • vorzeitiger Lagerausfall
Wichtige Bereiche sind:
  • Wellenlagersitz
  • Lagergehäuse
  • axiale Positionierung
  • Halteanordnung
  • Schmierweg
  • Abdichtung
Bearbeitungsmaße und Toleranzen sollten auf der Lageranordnung und den Konstruktionsanforderungen basieren.
Bei Ersatzbaugruppen sollten das vorhandene Lagermodell und die Einbaumaße vor der Fertigung bestätigt werden.

Lagergehäuse und Abdeckungen

Das Lagergehäuse stützt das Lager und verbindet die rotierende Radbaugruppe mit der Kranstruktur.
Je nach Konstruktion kann das Gehäuse ein unabhängiges Bauteil sein oder in eine Endträgerstruktur integriert sein.
Lagerabdeckungen können helfen:
  • Lager zu halten
  • die axiale Position beizubehalten
  • interne Komponenten schützen
  • Dichtungsanordnungen unterstützen
  • Verunreinigungen am Eindringen in den Lagerbereich hindern
In staubigen, Außen-, metallurgischen oder anderen anspruchsvollen Umgebungen wird der Lagerschutz besonders wichtig.
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Schmiersystem

Eine ordnungsgemäße Schmierung reduziert Reibung und Verschleiß im Lagersystem.
Viele Kranradbaugruppen verwenden Fettschmierung.
Es kann ein Schmiernippel vorgesehen sein, damit die Schmierung während der Wartung nachgefüllt werden kann.
Die Schmierungsauslegung sollte sicherstellen, dass das Fett den erforderlichen Lagerbereich erreichen kann, ohne übermäßig auszutreten.
Das Wartungspersonal sollte das vorgeschriebene Schmierintervall einhalten und sowohl Unter- als auch unnötige Über-Schmierung vermeiden.
Mangelhafte Schmierung kann zu Folgendem führen:
  • erhöhte Lagertemperatur
  • Geräusch
  • Verschleiß
  • reduzierte Lagerlebensdauer
  • Fressen in schweren Fällen

Angetriebenes Kranrad

Ein angetriebenes Kranrad erhält Drehmoment vom Fahrwerkantrieb und hilft, den Kran zu bewegen.
Die Kraftübertragung kann umfassen:
  • Motor
  • Getriebe
  • Kupplung
  • Antriebswelle
  • PassfederNut
  • Keilnabe
  • Zahnrad
Die genaue Struktur variiert zwischen den Kranausführungen.
Im Vergleich zu einem nicht angetriebenen Rad erfordert eine angetriebene Radbaugruppe zusätzliche Aufmerksamkeit hinsichtlich der Drehmomentübertragung und der Verbindungsgenauigkeit.
Wichtige Informationen können umfassen:
  • Abmessungen der Getriebeausgangswelle
  • Kupplungsabmessungen
  • Passfedernutgröße
  • Keilwellenspezifikation
  • Wellenverlängerung
  • Drehrichtung
  • Einbauposition
Eine Fehlpaarung der Antriebsverbindung kann die Montage verhindern, selbst wenn das Rad selbst maßlich korrekt ist.

Laufradkranrad

Ein Laufrad, auch nicht angetriebenes Rad genannt, stützt hauptsächlich die Kranlast und dreht sich, wenn sich der Kran bewegt.
Es erhält normalerweise kein direktes Antriebsdrehmoment vom Fahrmotor oder Getriebe.
Obwohl die Konstruktion einfacher sein kann, erfordert das Laufrad dennoch korrekte:
  • Radabmessungen
  • Lagerauswahl
  • Wellenausführung
  • Ausrichtung
  • Schmierung
  • Installation
Antriebs- und Laufräder können dasselbe Radmaterial verwenden, aber ihre Wellen- und Verbindungsstrukturen können unterschiedlich sein.

Bestimmt das Antriebs- oder das Laufrad den Flanschtyp?

Nicht unbedingt.
Sowohl angetriebene als auch Laufräder können mit ein- oder doppelseitigen Spurkränzen ausgeführt werden.
Die Spurkranzanordnung hängt hauptsächlich ab von:
  • Kranfahrwerk
  • Schienenanordnung
  • Radanordnung
  • ursprüngliche Kranausführung
  • erforderliche Seitenführung
Daher sollte das Rad nicht allein aufgrund seines Antriebs oder Nichtantriebs als einflanschig oder doppelflanschig identifiziert werden.
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Rad-Wellen-Verbindung

Das Rad kann je nach Konstruktion auf verschiedene Arten mit der Welle verbunden werden.
Mögliche Ausführungen sind:
  • Presssitz
  • Passfederverbindung
  • spline connection
  • andere mechanische Verriegelungsstrukturen
Bei einer angetriebenen Baugruppe muss die Verbindung das erforderliche Drehmoment sicher übertragen.
Der Hersteller sollte bestätigen:
  • Bohrungsdurchmesser
  • Passanforderung
  • Hauptmaße
  • Verzahnungsnorm
  • axiale Positionierung
  • retaining method
Eine Änderung der ursprünglichen Verbindungsmethode ohne technische Prüfung kann die Montage und die Leistung beeinträchtigen.

Passfedernuten

Passfedernuten werden häufig bei mechanischen Antriebsverbindungen verwendet.
Bei Ersatzradbaugruppen ist es wichtig, Folgendes zu bestätigen:
  • Passfedernutbreite
  • Passfedernuttiefe
  • Passfederlänge
  • Wellendurchmesser
  • Passfederposition
Eine beschädigte oder stark abgenutzte Passfedernut an einem alten Rad sollte nicht einfach in das neue Design übernommen werden.
Der Zustand der Welle sollte ebenfalls überprüft werden.

Keilwellenverbindungen

Keilwellenverbindungen können verwendet werden, wenn eine höhere Drehmomentübertragungsfähigkeit oder eine spezifische kompakte Verbindung erforderlich ist.
Beim Austausch eines keilwellenverbundenen Rads oder einer Welle müssen mehrere Parameter bestätigt werden, wie zum Beispiel:
  • Keilwellennorm
  • Zähnezahl
  • Modul oder Teilung
  • Eingriffswinkel, falls zutreffend
  • Passung
  • wirksame Länge
Die Originalzeichnung ist die beste Referenz.
Wenn die Originalzeichnung nicht verfügbar ist, sind genaue Messungen und technische Rekonstruktion vor der Produktion erforderlich.

Kranrad-Material

Das Radmaterial hat einen großen Einfluss auf Festigkeit, Verschleißfestigkeit, Zähigkeit und Ermüdungsverhalten.
Bei der Materialauswahl sollten berücksichtigt werden:
  • Radlast
  • Krantragfähigkeit
  • Raddurchmesser
  • Einsatzklasse
  • Betriebsfrequenz
  • Stoßbelastung
  • Schienenzustand
  • Umgebung
  • Wärmebehandlungsanforderung
Für anspruchsvolle Krananwendungen kann legierter Schmiedestahl wie 42CrMo gewählt werden, wenn geeignete Festigkeit und Wärmebehandlungsleistung erforderlich sind.
Je nach Anwendung und technischer Spezifikation können auch andere Radwerkstoffe verwendet werden.
Das beste Material ist nicht unbedingt das härteste Material.
Ein geeignetes Gleichgewicht von Festigkeit, Zähigkeit, Verschleißfestigkeit und Ermüdungsleistung ist wichtiger.
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Geschmiedete Kranräder

Geschmiedete Kranräder werden häufig in Schwerlastanwendungen eingesetzt.
Der Schmiedeprozess kann bei richtiger Steuerung dazu beitragen, eine dichte Materialstruktur und zuverlässige mechanische Eigenschaften zu erzeugen.
Ein typischer Herstellungsprozess für geschmiedete Räder kann Folgendes umfassen:
  • Vorbereitung des Rohmaterials
  • Erwärmung
  • Schmieden
  • Wärmebehandlung
  • Schruppbearbeitung
  • Endbearbeitung
  • Oberflächenhärtung bei Bedarf
  • Inspektion
  • Endmontage
Bei kundenspezifischen Radbaugruppen können die Welle und andere Komponenten separat gefertigt und nach der Inspektion montiert werden.

Wärmebehandlung

Die Wärmebehandlung wird eingesetzt, um die erforderlichen mechanischen Eigenschaften von Kranrädern und Wellen zu erreichen.
Je nach Werkstoff und Anwendung können folgende Verfahren in Frage kommen:
  • Härten und Anlassen
  • Randschichthärtung der Lauffläche
  • partielle Härtung
  • andere spezifizierte Behandlungen
Bei einem Rad muss die Lauffläche eine geeignete Verschleißfestigkeit aufweisen, während der Kern eine ausreichende Zähigkeit behalten sollte.
Bei einer Welle sind Festigkeit und Zähigkeit wichtig, da die Welle Biege- und wiederholten Belastungen ausgesetzt sein kann.
Die Wärmebehandlung sollte daher für jede Komponente entsprechend ihrer Funktion separat ausgewählt werden.

Radlauffläche und Spurkranz

Die Radlauffläche ist die Hauptkontaktfläche zwischen Rad und Schiene.
Der Spurkranz bietet seitliche Führung.
Beide Bereiche beeinflussen die Radleistung.
Während der Bearbeitung und Prüfung können wichtige Abmessungen umfassen:
  • Laufflächendurchmesser
  • Laufflächenbreite
  • Flanschdurchmesser
  • Flanschdicke
  • Flanschhöhe
  • Flanschabstand
  • Oberflächenbeschaffenheit
Bei Radsätzen, die zusammenarbeiten, sollten auch Unterschiede im Rollendurchmesser kontrolliert werden.
Übermäßige Durchmesserunterschiede können zum Schräglauf des Krans und zu ungleichmäßigem Radverschleiß beitragen.

Warum Lager den Flanschverschleiß beeinflussen können

Wenn abnormaler Spurkranzverschleiß auftritt, richtet sich die Aufmerksamkeit oft nur auf das Rad und die Schiene.
Der Lagerzustand kann jedoch auch die Radausrichtung beeinflussen.
Ein verschlissenes oder beschädigtes Lager kann zulassen, dass sich das Rad oder die Welle übermäßig bewegt.
Dies kann zu Folgendem führen:
  • Radneigung
  • instabiler Laufflächenkontakt
  • erhöhte Seitenbewegung
  • anormaler Spurkranzkontakt
  • Vibration
Wenn ein Rad daher ungewöhnlichen Spurkranzverschleiß zeigt, sollte auch der Lagerzustand überprüft werden.

Warum der Wellenzustand wichtig ist

Eine verbogene oder verschlissene Welle kann die Laufgenauigkeit des Rades beeinträchtigen.
Mögliche Probleme sind:
  • verbogene Welle
  • verschlissener Lagersitz
  • beschädigte PassfederNut
  • verschlissene Verzahnung
  • falscher Wellensitz
  • Oberflächenschaden
Die Montage eines neuen Rads auf einer beschädigten Welle löst möglicherweise nicht das ursprüngliche Laufproblem.
Bei älteren Kranen sollten Rad und Welle oft gemeinsam geprüft werden.

Sollten Sie nur das Rad oder die komplette Baugruppe ersetzen?

Dies hängt vom Zustand der vorhandenen Komponenten ab.
Nur das Rad zu ersetzen kann sinnvoll sein, wenn:
  • Welle in gutem Zustand
  • Lager bleiben geeignet
  • Verbindungsflächen liegen innerhalb der Toleranz
  • kein abnormales Ausrichtungsproblem vorliegt
  • die vorhandenen Komponenten mit dem neuen Rad kompatibel sind
Eine vollständige Radbaugruppe kann vorzuziehen sein, wenn:
  • Welle ist verschlissen oder beschädigt
  • Lagersitze sind beschädigt
  • Lager haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht
  • Passfedernuten oder Verzahnungen sind verschlissen
  • die ursprüngliche Baugruppe hat wiederholt versagt
  • Installationskompatibilität ist ungewiss
  • der Kunde möchte eine gebrauchsfertige Austauscheinheit
Eine komplette Baugruppe kann den Anpassungsaufwand beim Kunden vor Ort reduzieren.

Ersetzen einer alten Radbaugruppe ohne die Originalzeichnung

Viele alte Krane verfügen nicht mehr über vollständige Fertigungszeichnungen.
Eine Ersatzradbaugruppe kann dennoch entwickelt werden, erfordert jedoch detaillierte Messungen.
Nützliche Informationen sind:
  • Fotos der alten Radbaugruppe
  • Radaußendurchmesser
  • Laufflächendurchmesser
  • Laufflächenbreite
  • Flanschabmessungen
  • Bohrungsabmessungen
  • Gesamtlänge der Welle
  • Wellendurchmesser
  • Abmessungen des Lagersitzes
  • Lagermodell
  • Abmessungen des Lagergehäuses
  • Informationen zu Passfeder oder Keilwellenprofil
  • Antriebsverbindung
  • Schienenabmessungen
  • Montage-Mittenabstände
Die alte Baugruppe sollte ebenfalls auf Verschleiß untersucht werden.
Messungen, die an verschlissenen Bereichen vorgenommen werden, entsprechen möglicherweise nicht dem ursprünglichen Design.
Die Ersatzteilzeichnung sollte daher anhand der Messdaten zusammen mit den Geräteinformationen und einer technischen Überprüfung rekonstruiert werden.

Bedeutung der Bestätigung des Lagermodells

Wenn eine vorhandene Kranradbaugruppe ersetzt wird, kann die Lagerbezeichnung nützliche technische Informationen liefern.
Sie kann helfen, Folgendes zu bestätigen:
  • Bohrungsgröße
  • Außendurchmesser
  • Lagerbreite
  • Lagertyp
  • mögliche Lastmerkmale
Die Lagerbezeichnung allein reicht jedoch nicht aus, um die vollständige Baugruppe nachzubilden.
Das Gehäuse, der Wellensitz, die axiale Positionierung, die Dichtungen und die Schmierungsanordnung müssen ebenfalls bestätigt werden.

Antriebsverbindung für Ersatzräder

Bei angetriebenen Radbaugruppen sollte der Verbindung zwischen der Radbaugruppe und dem Antriebssystem besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.
Der Kunde sollte Informationen bereitstellen über:
  • Getriebemodell
  • Abtriebswelle
  • Kupplung
  • Passfeder
  • Keilwellenprofil
  • Einbaurichtung
  • Verbindungslänge
Wenn das vorhandene Getriebe wiederverwendet wird, muss die neue Radwelle zur vorhandenen Antriebsschnittstelle passen.
Dies ist oft eine der wichtigsten Dimensionen in einem Ersatzprojekt.

Probemontage vor der Lieferung

Wenn das Rad, die Welle, die Lager, die Lagergehäuse und zugehörige Teile als komplette Einheit hergestellt werden, kann eine Probemontage vor dem Versand helfen, mögliche Passprobleme zu erkennen.
Die Probemontage kann Folgendes überprüfen:
  • Lagerinstallation
  • Passung von Rad zu Welle
  • Axiale Positionierung
  • Abdeckungsinstallation
  • Dichtungsanordnung
  • Schmierzugang
  • Antriebsverbindung
  • Gesamtmontageabmessungen
Bei kundenspezifischen Ersatzprojekten kann dies die Installationsrisiken beim Kunden vor Ort reduzieren.

Inspektion von Kranradbaugruppen

Je nach Projektanforderungen kann die Inspektion Folgendes umfassen:

Radinspektion

  • Maßprüfung
  • Härteprüfung
  • Magnetpulverprüfung, falls erforderlich
  • Ultraschallprüfung, falls erforderlich
  • Sichtprüfung

Wellenprüfung

  • Maßprüfung
  • Härteprüfung bei Bedarf
  • zerstörungsfreie Prüfung, falls spezifiziert
  • Prüfung von Passfeder- oder Keilnuten

Lager- und Montageprüfung

  • Bestätigung des Lagermodells
  • Passungsprüfung
  • Drehprüfung
  • Schmierprüfung
  • Überprüfung der Montageabmessungen
Die Prüfanforderungen sollten vor der Produktion bestätigt werden.

Erforderliche Informationen für eine kundenspezifische Kranradbaugruppe

Für die Angebotserstellung und technische Bewertung ist es hilfreich, Folgendes anzugeben:
  • Kranhubkapazität
  • maximale Radlast, falls verfügbar
  • angetriebenes oder nicht angetriebenes Rad
  • ein- oder doppelflanschig
  • Radaußendurchmesser
  • Laufflächenabmessungen
  • Spurkranzabmessungen
  • Schienentyp
  • Anforderung an das Radmaterial
  • Wellenzeichnung oder Abmessungen
  • Lagermodell
  • Abmessungen des Lagergehäuses
  • Passfeder- oder Keilwelleninformationen
  • Getriebe- oder Kupplungsverbindung
  • Anforderung an die Wärmebehandlung
  • Prüfanforderung
  • Menge
  • alte Zeichnungen oder Fotos
Je vollständiger die Informationen sind, desto einfacher ist es, eine genaue Fertigungszeichnung zu erstellen.

Häufige Fehler bei der Bestellung von Kranradbaugruppen

Häufige Fehler sind:
  • Bestellung nur nach Raddurchmesser
  • Ignorieren der Wellenabmessungen
  • Ignorieren des Lagertyps
  • Nichtprüfen der Antriebsverbindung
  • Kopieren verschlissener Passfedernutabmessungen
  • Ignorieren der Schienenabmessungen
  • Änderung des Radwerkstoffs ohne technische Prüfung
  • Ersetzen eines Rades ohne Prüfung der Welle
  • Ersetzen eines Rades ohne Prüfung der Lager
  • Annahme, dass angetriebene und Laufrad-Baugruppen identisch sind
  • Beginn der Produktion vor Bestätigung der endgültigen Zeichnung
Diese Fehler können zu Installationsproblemen oder vorzeitigem Verschleiß führen.

Wie die Lebensdauer der Kranradbaugruppe verlängert werden kann

Eine gute Lebensdauer hängt vom gesamten System ab.
Empfohlene Praktiken sind:
  • korrekte Schienenausrichtung beibehalten
  • Unterschiede im Raddurchmesser kontrollieren
  • Lager ordnungsgemäß schmieren
  • Welle und Lagersitze prüfen
  • korrekte Radausrichtung beibehalten
  • übermäßiges Verkanten des Krans vermeiden
  • Zustand von Getriebe und Kupplung prüfen
  • Verschleiß der Radflansche prüfen
  • beschädigte Lager rechtzeitig austauschen
  • geeignete Werkstoffe für Rad und Welle verwenden
  • geeignete Wärmebehandlung anwenden
Eine zuverlässige Radbaugruppe erfordert sowohl gute Fertigungsqualität als auch ordnungsgemäße Kranwartung.

Fazit

Eine Kranradbaugruppe ist viel mehr als ein Kranrad.
Das Rad, die Welle, die Lager, die Gehäuse, das Schmiersystem, die Antriebsverbindung und die Schiene arbeiten alle zusammen, um den Kran zu stützen und zu bewegen.
Bei angetriebenen Rädern müssen auch die Drehmomentübertragung und der Getriebeanschluss berücksichtigt werden.
Bei Ersatzprojekten reicht es nicht aus, einfach den alten Raddurchmesser abzustimmen. Wellenabmessungen, Lageranordnung, Flanschgeometrie, Schienengröße, Antriebsschnittstelle und Einbaumaße sollten alle bestätigt werden.
Wenn die Originalzeichnung nicht verfügbar ist, kann eine alte Radbaugruppe durch präzise Messung, technische Überprüfung, Zeichnungsbestätigung, Fertigung, Inspektion und Probemontage rekonstruiert werden.
Die Behandlung des Kranrads als Teil eines kompletten Laufsystems hilft, Installationsprobleme, abnormalen Verschleiß, Ausfallzeiten und langfristige Wartungskosten zu reduzieren.
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WEILINK CRANE ist ein professioneller Hersteller von Kranbauteilen und Hebezeugen mit Sitz in Changyuan City, Provinz Henan, China – dem bekannten Fertigungsstandort für Hebezeuge.


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